Imanuel Schramm
Geb. am 9. August 1974
Beruf: Diplom-Betriebswirt
Anschrift: Wellmutsweiler 10, 88069 Tettnang
Tel. 0171 / 3639937
E-Mail: immel@opta-racing.de
Lieblingsbahnen: - Mühldorf, -Wolfegg, -Bräunlingen, -Teterow
Vereine: MSC Langnau, MSC Melsungen, MSC Mühldorf

Imanuel Schramm zählt wohl eher zu den Späteinsteigern in der Motorradrennsportszene. Erst mit 18 Jahren begann er mit Motocross- und Endurorennen. Allerdings war er schon von Kindesalter hautnah am Geschehen, wenn der MSC Langnau sein alljährliches Grasbahnrennen direkt vor seiner Haustüre in Wellmutsweiler organisierte. .
Bevor Imanuel Schramm 1992 zum Motorradrennsport kam, kickte er drei Jahre lang, von 1988 bis 1991, in der württembergischen Jugendauswahl. Er besuchte die Sportschule in Esslingen-Ruit und zählte zu den 20 bis 30 Spielern, die in die Jugendnationalmannschaft berufen wurden.
Von 1992 bis 1997 bestritt er Motocross und Endurorennen in ganz Europa auf einer Honda CR 250. 1998 entdeckte der gebürtige Tettnanger seine Vorliebe für das Außergewöhnliche.
Drei Jahre lang bestritt er in Ungarn, Kroatien oder Slowenien Extem-Endurorennen. Bei diesen Langstreckenrennen muss bis zu zehn Stunden am Stück gefahren und äußerst steile Geländeübergänge bewältigt werden.
Als nächste Etappe auf dem Weg zum Bahnsport begann er 2002 Shorttrackrennen zu fahren, und zwar auf einer Honda CRF 450. 2003 holte sich Imanuel seinen ersten Titel. Er wurde Grasbahnoffroadmeister. Diesen Titel verteidigte er 2004 erfolgreich.
Da die Wertungsläufe um den Grasbahnoffroadcup auf den gleichen Rennbahnen wie im Bahnsport ausgefahren wurde, stieg der ehrgeizige Schwabe auf eine 500 ccm Solomaschine um. Ein schwerer Unfall 2005 auf der Grasbahn in Bad Zwischenahn mit komplizierten Brüchen warfen ihm abrupt sprichwörtlich aus dem „Rennen“.
Siebeneinhalb Monate Zwangspause waren die Folge. Für den rennbegeisterten MSC-Fahrer eine schwere Zeit mit der Ungewissheit, ob er je wieder Motorradrennen bestreiten kann.
Immel & Bernd
2006 entschied er sich dann, keine Solorennen mehr zu bestreiten. Von nun an ging es auf drei Rädern, in der Gespannklasse, weiter. Die Frage nach einem Copiloten war im bahnsportinfizierten Langnau nicht schwer.
Auf einer Party fragte er Corina Günthör, Schwester des ehemaligen Solofahrers des MSC Thomas Günthör, ob sie Lust habe, mit ihm gemeinsam Gespannrennen zu fahren.
Corina sagte zu und nur zwei Wochen später stand ein rennfertiges Gespann in der Scheune in Wellmutsweiler. Hier wird seither das Gespann zwischen den Rennen vorbereitet, Übersetzungen gewechselt und Methanolgespräche geführt.
Parallel dominierte Imanuel auf den Grasbahnrennen den Grasbahnoffroadcup. Nach der einjährigen verletzungsbedingten Pause holte er sich 2006 den Titel des Grasbahnoffroadmeisters zurück. Und auch 2007 führt er die Wertung wieder an.
Beide betraten Neuland mit den Rennen in der Gespannklasse. Imanuel bestritt immer nur Solorennen und Corina war noch nie zuvor auf einer Rennmaschine gesessen.
Training Herxheim 
Beide aber lernten schnell. Und So gab es 2006 erste Erfolge: Vierte Plätze auf den Bahnen in Altrip, Zweibrücken und Bräunlingen.
Erstmals auf dem Siegertreppchen standen die Beiden beim Sandbahnrennen in Mühldorf und auf der Grasbahn in Berghaupten. Das war der Beginn eine Serie von Erfolgen in der laufenden Saison 2007. Das Optaracingteam des MSC Langnau fuhr 2007 fast ausnahmslos auf der Siegertreppchen.