PVL Zündungen
wir haben ständig ca. 500 Zündungen und Zubehör am Lager
Mehr Info`S gibts unter:
Sie erhalten bei uns alle PVL Zündungskompenenten
Einfach per Mail an zuendungen@gmx.de oder unter: 0171-3639937
Funktionsweise der Innenrotorzündung von PVL
Bei der hier vorgestellten Zündanlage handelt es sich um eine CDI-Zündung (Capacitive Discharge Ignition).
Die Zündung arbeitet unabhängig vom übrigen Bordnetz (Batterie) und erzeugt den Strom für den Zündvorgang durch Rotor und Stator selbst.
Eine CDI-Zündung ist völlig wartungsarm. Eine Elektronik steuert die Entladung der Zündspannung. Das Justieren und Wechseln eines mechanischen Unterbrechers entfällt. Die Zündung muss nur einmalig bei der Installation justiert und eingestellt werden. Keine Wartung, Nachstellung und Pflege des Systems.
Die Zündanlage besteht aus folgenden 3 Bauteilen:
- Zündspule
- Stator
- Rotor
Vorgang einer Be- und Entladung
Rotor und Stator sind mit jeweils 2 leistungsstarken Magneten ausgestattet.
Durch die Drehung der Kurbelwelle und somit des Rotors wird durch die Magnete elektrische Spannung erzeugt. Mit einer Ladespule im Stator wird ein Kondensator in der Zündspule geladen. Auf Befehl der Elektronik wird die Spannung über die Zündkerze entladen.
Das System ist universell an jedem Motor einsetzbar.
Technische Daten der Zündanlage
Primärspannung: 270 V
Brennspannung: 700 - 800 V
Funkenbrenndauer: 260 µs
Höchstdrehzahl: 27.000 U/min (elektrisch und mechanisch)
PVL-Zündspule
Das wichtigste Bauteil einer Zündanlage ist die Zündspule. Die integrierte Elektronik leitet und steuert den Zeitpunkt der Entladung über die gespeicherte Zündkurve.
Die Kurve ist ausschlaggebend für Leistung, Höchstdrehzahl und Ansprechverhalten des Motors. Die Zündkurve muss deshalb unbedingt mit der Charakteristik des Motors übereinstimmen. Motorschäden oder fehlende Leistung sind sonst die Folge.
Aus den Stator- bzw. Rotorlisten und den Diagrammen sind die zum Bestellen notwendigen Daten ersichtlich. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl stets die technischen Voraussetzungen (Einbaumaße) und die Charakteristik Ihres Motors.
Teilweise besteht die Wahl zwischen verschiedenen Steckverbindungen (siehe SG1526). Die einzelnen Stecker haben keine Auswirkungen auf die Zündung. Es muss lediglich die Steckverbindung von Stator und Spule übereinstimmen.
Analoges Zündsystem für Motorradmotoren
Hier wird der Zündungstyp mit 4000 Windungen im Stator eingesetzt. Mit einem Draht-Ø von 0,15 mm ist diese Zündung für hohen Startstrom d. h. besseres Startverhalten bei Kickstart ausgelegt. PVL bietet verschiedene Statorplatten (Grundplatte je nach Motorhersteller) an. Aus der Tabelle Statortypen können Sie die technischen Parameter hierzu entnehmen.
Die Kurve bewegt sich in einem Bereich von 13°. Die tatsächliche Position der Zündung in Abhängigkeit der Kolbenposition (vor O.T.) ist Einstellungssache.
Die Spule PVL# 458 100 (bzw. 105 458) ist die homologierte Spule für den offiziellen Kart-Rennsport, wird jedoch hier für Anwendungen im Motorrad mit einer höher bewickelten Statorspule mit 4000 Windungen betrieben. Sinn dieser Konfiguration ist ein besseres Startverhalten durch eine relativ früh einsetzende Zündung mit ca. 12 kV bei 500 U/min. Die relativ schnell zurücklaufende Kurve eignet sich eher für Motorradmotoren mit normalerweise niedrigeren Drehzahlen als Kartmotoren.
Diese Spule wird mit PVL-Statoren mit Flachsteckkontakten 4,8 mm und 6,3 mm betrieben. Die Markierungen von Rotor und Stator sind abhängig von der Drehrichtung der Rotoren und der Polarität der Ladewicklung. Bei manchen Statoren sind beide Markierungen angebracht. Diese sind dann für beide Drehrichtungen geeignet.
Einbauanleitungen usw. finden Sie unter: www.pvl-zuendungen.de
Einfach per Mail an zuendungen@gmx.de oder
unter: 0171-3639937 anrufen .